DJI Matrice 4T: Wärmebilddrohne für Einsatz und Inspektion
Die DJI Matrice 4T verbindet Wärmebild, Zoom und Laser-Entfernungsmessung in einem Fluggerät. Eingesetzt wird sie bei Feuerwehren und Rettungsdiensten, in der Energieversorgung und in der Industrieinspektion – überall dort, wo Temperaturunterschiede die entscheidende Information sind.
Wärmebild und Nachtbetrieb
Die radiometrische Wärmebildkamera löst mit 640 × 512 Pixeln auf und misst von −20 bis 550 °C; im Superauflösungsmodus steigt die Bildauflösung auf 1280 × 1024. Ein NIR-Zusatzlicht leuchtet bis 100 Meter aus, der Nachtmodus liefert Vollfarbbilder. Sicht- und Wärmebild lassen sich parallel darstellen, um Auffälligkeiten direkt zuzuordnen.
Sichtkameras und Unterschied zur Matrice 4E
Weitwinkel-, 3fach- und 7fach-Telekamera mit je 48 MP erkennen Schrauben und Risse aus zehn Metern und Schilder aus bis zu 250 Metern. Die baugleiche Matrice 4E hat statt der Wärmebildkamera eine 4/3-Zoll-Weitwinkelkamera mit mechanischem Verschluss und ist für Orthofotos und 3D-Modelle die bessere Wahl.
Technische Daten
- Wärmebildkamera: 640 × 512, f/1,0, 53 mm, −20 bis 550 °C, Superauflösung bis 1280 × 1024
- Weitwinkelkamera: 1/1,3-Zoll-CMOS, 48 MP, f/1,7, 24 mm
- Telekameras: je 48 MP mit 70 mm (3fach) und 168 mm (7fach)
- Laser-Entfernungsmesser: bis 1800 m, NIR-Zusatzlicht bis 100 m
- Flugzeit: bis 49 Minuten, Windwiderstand 12 m/s, Starthöhe bis 6000 m
- Bildübertragung: O4 Enterprise, bis 12 km in der CE-Region
- EU-Klassenkennzeichnung C2
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